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Neues
Schutzrecht am 18.08.2010 angemeldet
Fachartikel in KFZ Betrieb online
Verfahren
und System zur Bordnetzentlastung und Fahrlichtanschaltung an einem
Kraftrad (Auszug)
Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bordnetzentlastung und
Fahrlichtanschaltung an einem Kraftrad nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Die
Erfindung betrifft außerdem ein System zur Bordnetzentlastung und
Fahrlichtanschaltung an einem Kraftrad nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 2.
Nachdem in
mehreren Ländern die Verpflichtung eingeführt wurde, dass
Krafträder auch tagsüber mit Fahrlicht oder Abblendlicht
fahren müssen, werden seit einigen Jahren die Krafträder
derart nach diesen Vorgaben ausgerüstet, dass mit Einschalten der
Zündung auch gleichzeitig das Fahrlicht eingeschaltet wird.
Die
separate Einschaltung ist zumal aus Kostengründen wie auch aus
Sicherheitsgründen, um das Fahrlicht nicht zu vergessen, entfallen.
Nachteilig
wirkt sich dies aus, wenn die Zündung eingeschaltet aber der Motor
noch nicht gestartet wird. Obwohl die Krafträder immer höhere
Hubräume aufweisen ist die Batterieleistung im Vergleich zu einem
PKW aus Platz- und Gewichtsgründen doch sehr gering.
Bei
länger eingeschalteter Zündung kommt es somit durch das
gleichzeitige brennen des Fahrlichts zu einer schnellen Entladung und
oftmals zur Schädigung der Batterie.
Da die
Hochmotorisierten Krafträder nicht mehr über manuelle
Starteinrichtungen, so genannte Kickstarter verfügen, kann das
Kraftrad bei entladener Batterie nicht mehr gestartet werden. Ein
weiterer Nachteil ist die geringere Ladeleistung der Lichtmaschine bei
ständig eingeschaltetem Fahrlicht. Zudem werden oftmals noch
weitere Verbraucher wie heizbare Griffe und elektrisches Zubehör
auf die gleiche Art geschaltet.
Ein
weiteres Problem besteht darin, dass die Krafträder mittlerweile
mit Motorsteuerungen so genannten ECU’s – (Engine Control Unit)
ausgerüstet sind, die an Diagnosesysteme angeschlossen werden
müssen.
Bei dieser
Diagnose, die schon mal 30 Minuten dauern kann ist es erforderlich,
dass die Zündung eingeschaltet ist um mit der ECU kommunizieren zu
können.
Der
Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein ökologisches
Verfahren zur Bordnetzoptimierung und Fahrlichtanschaltung von
Krafträdern zu schaffen bei dem das Fahrlicht und / oder
elektrisches Zubehör im Stand nicht unnötig brennt, die
Batterie entlädt und Energie verschwendet wird. Eine weitere
Aufgabe ist das sichere Einschalten des Fahrlichtes, wenn mit dem
Kraftrad gefahren werden soll.
Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Verfahrensanspruch
1 und im Vorrichtungsanspruch 2 angegebenen Merkmale gelöst.
Weiter Ausführungen sind in den Unteransprüchen enthalten.
Durch das
erfinderische Verfahren und das System wird das Bordnetz des Kraftrades
entlastet und die Stromzufuhr vom Fahrlicht und / oder dem elektrischen
Zubehör bei eingeschalteter Zündung und / oder laufendem
Motor solange unterbrochen, wie mit dem Kraftrad nicht gefahren wird.
Gleichzeitig wird sichergestellt, dass das Standlicht brennt und dass
das Fahrlicht angeschaltet wird, sowie mit dem Kraftrad gefahren wird
oder gefahren werden soll.
Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind nachstehend anhand von Zeichnungen näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein
Schema einer herkömmlichen Schaltung.
Hier ist
ersichtlich, dass mit Einschalten der Zündung über den
Zündschalter (2) das Fahrlicht (1) und Zubehör (8) über
den Zündanlassschalter (3) mit Strom versorgt werden. Das
Standlicht (9) wird direkt vom Zündschalter (3) versorgt.
Bezugszeichenliste:
1.
Fahrlicht
2.
Zündschalter
3.
Zündanlassschalter
4.
***
5.
***
6.
***
7.
***
8.
elektrisches Zubehör
9.
Standlicht
10.
Batterie

Ende des Auszug

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